Museum für Naturwissenschaften

Königliches Belgisches Institut für Naturwissenschaften

Das „Königliche Belgische Institut für Naturwissenschaften“ in Brüssel ist das drittgrößte Naturkundemuseum in Europa. Es liegt im „Parc Léopold“ und wurde 1846 gegründet. Die Sammlung besteht aus über 37 Millionen Exponaten, wovon ein Teil ausgestellt wird. Auf die Iguanodon-Funde, die bei Bernissart gefunden worden sind, ist das Museum besonders stolz, aber auch die Dinosaurier-Galerie ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Sie ist mit einer Fläche von 3.000 Quadratmetern die größte Dinosaurier-Ausstellung in Europa. Über 30 fast vollständige Skelette und etliche Einzelteile werden in der Galerie ausgestellt.

Im Mosasaurier-Saal wird über die sogenannten Räuber-Echsen berichtet. Diese Reptilien haben im Gegensatz zu den Dinosauriern im Meer gelebt. Ein besonders interessantes Exemplar dieser Sammlung ist der 12,5 Meter lange „Hainosaurus bernadi“. Sein Alter wird auf fast 70 Millionen Jahre geschätzt.

Natürlich gibt es in dem Naturkundemuseum noch viel mehr wissenswertes zu entdecken. In der Galerie des Menschen erhält der Besucher in Form von interaktiven Präsentationen, Fossiliensammlungen und 3D-Nachbildungen einen Einblick in die Geschichte und Entwicklung der Menschheit, die über Millionen Jahre zurückreicht.

Die Evolutionsgalerie ist eine Zeitreise durch die Erdgeschichte, die über Milliarden Jahre zurückgeht. Hier werden unter anderem mehr als 600 Fossilien und über 400 ausgestopfte Tiere ausgestellt.

Ebenfalls zu dem Museum gehört eine große Bibliothek mit über 300.000 Büchern und 10.000 wissenschaftlichen Zeitungen.

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